Indian Creek Village: Wo Milliardäre wie Bezos und Zuckerberg ihren "Bunker" bauen
Clara HofmannIndian Creek Village: Wo Milliardäre wie Bezos und Zuckerberg ihren "Bunker" bauen
Indian Creek Village in Südflorida – der "Milliardärs-Bunker" für die Superreichen
Die exklusive Siedlung Indian Creek Village in Südflorida hat sich zu einem Anziehungspunkt für die Ultravermögenden entwickelt und trägt den Beinamen "Billionaire Bunker" (Milliardärs-Bunker). Das 300 Hektar große, abgeschottete Viertel ist für seine absolute Privatsphäre und strengen Sicherheitsvorkehrungen bekannt und zieht prominente Bewohner wie Jeff Bezos, Tom Brady und Mark Zuckerberg an. Aktuelle Immobiliengeschäfte in der Gegend haben Rekorde gebrochen – ein Beweis für ihren Status als eines der exklusivsten Wohnviertel der Welt.
Der besondere Reiz des Viertels liegt in seiner Abgeschiedenheit und Kontrolle. Nur auf vier Inseln der Region dürfen Eigentümer die Straßen privat besitzen, was den Zutritt für Außenstehende nahezu unmöglich macht. Diese Exklusivität lockt Milliardäre an, die sowohl Sicherheit als auch Diskretion suchen.
Auch die Steuerpolitik anderer Bundesstaaten treibt vermögende Personen nach Florida. Die Abwanderung hat sich verstärkt, da wohlhabende Käufer finanzielle Vorteile mit luxuriösem Lebensstil verbinden möchten.
Mark Zuckerberg setzte kürzlich einen neuen Maßstab, indem er 170 Millionen Dollar für ein noch im Bau befindliches Anwesen in Indian Creek Village zahlte. Unterdessen erwarb Jeff Bezos ein 20 Jahre altes Haus für 75 Millionen Dollar – angeblich als vorübergehende Residenz, während er ein größeres Anwesen errichten lässt. Der Bau eines bedeutenden Anwesens in der Gegend ist jedoch kein schnelles Unterfangen: Allein Planung und Genehmigungen dauern ein Jahr, die Bauphase oft weitere drei Jahre.
Auch die Immobilienaktivitäten von Tom Brady sorgten für Schlagzeilen. Ursprünglich bot er sein Haus für 80 bis 100 Millionen Dollar an, lehnte später jedoch Angebote von über 200 Millionen Dollar ab. Die enorme Nachfrage fällt in eine Zeit, in der der Immobilienmarkt in Miami wachsenden Risiken ausgesetzt ist. Laut dem UBS Global Real Estate Bubble Index 2025 weist die Stadt aktuell das höchste Blasenrisiko weltweit auf.
Indian Creek Village festigt seinen Ruf als sicherer Hafen für die reichsten Menschen der Welt weiter. Mit rekordverdächtigen Verkäufen und einem unvergleichlichen Maß an Privatsphäre bleibt das Viertel die erste Wahl für alle, die Luxus und Sicherheit suchen. Angesichts der anhaltenden Nachfrage ist zu erwarten, dass die Gegend in Zukunft noch mehr spektakuläre Käuferschichten anziehen wird.






