NRW investiert 836 Millionen Euro in den Ausbau der S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach
Ella WagnerNRW investiert 836 Millionen Euro in den Ausbau der S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach
Nordrhein-Westfalen treibt Ausbau der S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach voran
Nordrhein-Westfalen (NRW) setzt ein großes Ausbauprojekt der S-Bahn-Linie S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach zügig um. Das Land stellt 305 Millionen Euro bereit, sodass die Gesamtkosten des Vorhabens nach der Bewilligung von Bundesmitteln nun bei 836 Millionen Euro liegen.
Der Ausbau der S11 umfasst unter anderem einen neuen zweigleisigen Abschnitt zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach. Der Bahnhof Bergisch Gladbach wird auf vier Gleise erweitert, und mit Köln-Kalk West entsteht ein völlig neuer Haltepunkt. Zudem werden fünf bestehende Stationen – darunter der Kölner Hauptbahnhof und Köln Messe/Deutz – modernisiert, wobei beide mit Mittelbahnsteigen ausgestattet werden.
Sämtliche Bahnhöfe von Köln-Holweide bis Bergisch Gladbach werden barrierefrei ausgebaut. Nach Fertigstellung sollen die Züge im 10-Minuten-Takt verkehren, in den Stoßzeiten fast alle fünf Minuten.
NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer rechnet damit, dass die Baugenehmigungen noch in diesem Sommer vorliegen. Die DB InfraGO kann dann mit der Ausschreibung von Aufträgen und der Planung von Streckensperrungen beginnen. Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach, äußerte die Hoffnung, dass die Bauarbeiten bereits Ende 2030 starten könnten.
Allerdings gerät der geplante Fertigstellungstermin des zweiten Gleises Anfang 2032 ins Wanken. Verzögerungen ergeben sich durch Terminüberschneidungen mit anderen Infrastrukturprojekten in der Region.
Ziel des S11-Ausbaus ist eine bessere Anbindung zwischen Köln und Bergisch Gladbach durch schnellere und dichtere Verbindungen. Das Gesamtbudget des Projekts beläuft sich auf 836 Millionen Euro, wobei der Bund 531 Millionen Euro übernimmt. Mit dem Baubeginn wird gerechnet, sobald die Genehmigungen vorliegen – einige Zeitpläne bleiben jedoch noch ungewiss.






