21 April 2026, 08:05

Potsdam führt ab Juli Steuer auf Einwegbecher und -verpackungen ein

Plakat mit dem Text "Staaten vergeuden $3,613,969,972 durch die Durchsetzung von Marihuanagesetzen" und einem Bild eines Müllcontainers, der mit Geldscheinen überquillt.

Potsdam führt ab Juli Steuer auf Einwegbecher und -verpackungen ein

Potsdam führt ab 1. Juli 2023 Steuer auf Einweg-Geschirr und -Behälter ein

Ab dem 1. Juli 2023 erhebt Potsdam eine neue Abgabe auf Einweggeschirr und -verpackungen. Mit der Maßnahme will die Stadt ihre Einnahmen steigern und folgt damit einem Vorbild, das bereits Tübingen in Baden-Württemberg gesetzt hat. Bis 2027 rechnen die Verantwortlichen mit jährlichen Mehreinnahmen von rund einer Million Euro.

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Betroffen sind Einwegbecher, -teller und -schalen, für die jeweils 50 Cent fällig werden. Besteck wird mit 20 Cent pro Stück besteuert. Die Stadt begründet den Schritt mit der angespannten Haushaltslage Brandenburgs.

Potsdams Vorgehen orientiert sich an einem ähnlichen Modell, das in Tübingen bereits gilt. Der Städte- und Gemeindebund Brandenburg hat den Plan begrüßt – ein Zeichen dafür, dass solche einnahmenerhöhenden Maßnahmen auf breites Interesse stoßen. Die Stadt erwartet, dass die Einnahmen stetig wachsen und bis 2027 eine Million Euro pro Jahr erreichen.

Die neue Steuer tritt am 1. Juli 2023 in Kraft und zielt auf Einwegverpackungen ab. Sie ist Teil von Potsdams Bemühungen, finanzielle Herausforderungen zu bewältigen und sich an bestehenden Konzepten zu orientieren. Die erwarteten Mehreinnahmen sollen ab 2027 kommunale Dienstleistungen unterstützen.

Quelle