02 April 2026, 08:06

Salzgitter streitet um Zukunft des historischen Stahl-Fördergerüsts

Denkmal für die Opfer des Tschernobyl-Unfalls in einer Parkanlage mit umliegender Vegetation und städtischen Elementen.

Salzgitter streitet um Zukunft des historischen Stahl-Fördergerüsts

In Salzgitter ist eine Debatte über die Zukunft eines zwölf Meter hohen Stahl-Fördergerüst-Denkmals entbrannt, das 1963 zur Ehrung des bergbaulichen Erbes der Stadt errichtet wurde. Die Konstruktion steht seit 1972 auf dem Salzgittersee-Platz, doch ihr aktueller Standort – auf dem Gelände eines ehemaligen Förderschachts – hat Forderungen nach einer Verlegung ausgelöst.

Die Grünen setzen sich dafür ein, das Denkmal auf den Marktplatz in Salzgitter-Bad zu verlegen, wo bereits weitere Zeugnisse des Bergbaus ausgestellt sind. Sie argumentieren, dass der jetzige Standort für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sei und das Denkmal daher weitgehend unbeachtet bleibe. Ihr Vorschlag sieht zudem vor, am ursprünglichen Standort eine Gedenktafel anzubringen, falls die Verlegung erfolgt.

Die Linke lehnt eine Verlegung ab und besteht darauf, dass das Denkmal an seinem jetzigen Platz bleiben soll. Stattdessen schlagen sie vor, die Lesbarkeit der Inschrift zu verbessern und am Marktplatz eine neue Tafel aufzustellen. Ihr Änderungsantrag betont, dass der aktuelle Standort historisch angemessen sei.

Beide Anträge werden nun nach Ostern im Ausschuss für Stadtplanung und Bauwesen beraten. Anschließend wird der Stadtrat darüber abstimmen, ob die Stele umgesetzt wird.

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Das Ergebnis der Abstimmung wird entscheiden, ob das Denkmal an seinem langjährigen Standort verbleibt oder an einen sichtbareren Ort verlegt wird. Im Falle einer Verlegung würde eine Tafel den ursprünglichen Standort markieren, während bei einem Verbleib Verbesserungen an der Inschrift vorgenommen werden könnten.

Quelle