Bundestag beschließt Mindestlohn für öffentliche Aufträge – mehr Schutz vor Sozialdumping
Tariff Loyalty Act Passed - Bundestag beschließt Mindestlohn für öffentliche Aufträge – mehr Schutz vor Sozialdumping
Der Bundestag hat das Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge verabschiedet – ein Gesetz, das faire Bezahlung für Beschäftigte bei staatlichen Verträgen sicherstellen soll. Die Regelung verpflichtet Unternehmen, die sich um Bundesaufträge bewerben, strenge Lohn- und Arbeitsstandards einzuhalten. Befürworter sehen darin einen Schutz vor Sozialdumping, während Kritiker die Wirksamkeit und Reichweite des Gesetzes infrage stellen.
Das neue Gesetz gilt für Bundesaufträge im Bau- und Dienstleistungssektor ab einem Volumen von 50.000 Euro, in bestimmten Branchen liegt die Schwelle bei 100.000 Euro. Unternehmen, die keine Tarifverträge oder gleichwertige Standards einhalten, drohen der Ausschluss von Ausschreibungen sowie Bußgelder von bis zu zehn Prozent des Auftragswerts. Kontrollbehörden überwachen die Einhaltung; nicht tarifgebundene Firmen müssen nachweisen, dass sie Mindestlöhne, Urlaubsregelungen und Arbeitszeitvorgaben erfüllen.
Die Regelung war eine zentrale Forderung der SPD und Teil des Koalitionsvertrags mit CDU/CSU. Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Dagmar Schmidt betonte, das Gesetz schütze Arbeitsstandards angesichts der geplanten Infrastrukturoffensive der Regierung. Die CDU-Abgeordnete Sandra Carstensen äußerte zwar Vorbehalte, räumte aber ein, dass im Verlauf der Verhandlungen Nachbesserungen erreicht wurden.
Die Opposition reagierte gespalten: Grünen und Linke unterstützten das Gesetz grundsätzlich, kritisierten den Koalitionskompromiss jedoch als zu lasch. Die AfD lehnte es kategorisch ab; ihr Abgeordneter Peter Bohnhof bezeichnete es als "Zwangs-Tariftreuegesetz". Die CDU/CSU, die dem Gesetz zustimmte, zweifelte indes an, ob es tatsächlich die Tarifbindung ausweiten könne.
Nicht alle Verträge unterliegen den neuen Regeln: Lieferverträge und Beschaffungen der Bundeswehr bleiben ausgenommen, was die Reichweite des Gesetzes begrenzt.
Das Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge setzt nun klare Bedingungen für Unternehmen, die Bundesaufträge anstreben. Wer Lohn- und Arbeitsstandards nicht einhält, riskiert finanzielle Strafen und den Ausschluss von künftigen Ausschreibungen. Die Regelung spiegelt die anhaltende Debatte über faire Bezahlung, Durchsetzungskraft und das Spannungsfeld zwischen Regulierung und wirtschaftlicher Flexibilität wider.
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